#35 Halbzeitbilanz 2026: Wer gerade gewinnt - und warum

Shownotes

Erstes Halbjahr 2026 im Retail: Kein Kollaps, aber auch kein Grund zum Jubeln.

Stephan und Wolfgang schauen sich gemeinsam an, was die ersten sechs Monate 2026 für den Handel bedeutet haben – ehrlich, direkt und ohne Schönfärberei. Und kommen am Ende zu einem überraschend klaren Fazit.

Die wichtigsten Themen der Folge:

📉 Marktlage H1 2026: Stationärer Handel –4 %, Onlinehandel +4 % – die Verschiebung läuft weiter, aber der Markt ist nicht kollabiert 🇨🇳 Asiatische Plattformen auf dem Vormarsch: Shein, Temu & Co. haben bereits über 16 % Marktanteil – Tendenz steigend 🏪 Polarisierung im stationären Handel: Uniqlo und Mango platzen aus allen Nähten, während klassische Händler nebenan Leerstellen in die Luft starren 😴 Das Langeweile-Problem: Stephan bringt es auf den Punkt – viele Stores sind schlicht nicht mehr inspirierend. Gleiche Produkte, gleiches Design, gleiche Atmosphäre. Und das ist ein echtes Wettbewerbsproblem. 🎯 Die IFH-Studie zu Käufertypen: Gerne-Käufer, Ungern-Käufer – und die entscheidende Gruppe: die „Würde-gerne-Käufer", die man mit dem richtigen Angebot noch gewinnen kann 💡 Positivbeispiele: New Yorker (kein Onlineshop, voller Fokus), Mango, Uniqlo, Bergfreunde – alle eint: klare Haltung, Mut zur Eigenständigkeit 🦁 Das Schlusswort: Die zweite Jahreshälfte gehört den Mutigen – in Produktgestaltung, Geschäftsmodell, Internationalität und KI-Einsatz

Transkript anzeigen

00:00:08: Stefan, einen wunderschönen guten Morgen.

00:00:10: Ein wundeschön guten Morgen!

00:00:11: Wunderschön Samstagmorgen?

00:00:13: Ja.

00:00:13: Geht's dir gut?

00:00:14: Sehr sehr gut und ich hoffe du bist gut ins Wochenende gestartet.

00:00:17: Ja das bin ich in der Tat erwarte auch ein ruhiges Wochenende werde zwar auch Sonntag schon wieder abreisen müssen weil Montagmorgen früher Termin aber genau jetzt ist erstmal Wochenende.

00:00:28: Ich blicke auf einen Düsseldorfer Kirmes-Wochenende.

00:00:32: Den kann ich natürlich mit drei Kindern, kann ich dem nicht ganz entgehen.

00:00:36: also so ein bisschen wird uns das dieses Wochenende beschäftigen.

00:00:39: aber ich mag auch Passt

00:00:41: schon

00:00:41: und es ist ja nicht nur kirmes wochende Es ist ja auch ein wochenende im juli.

00:00:48: Also zweite jahreshälfte die erste jahreshälfte ist um.

00:00:51: So ist es

00:00:52: Und vielleicht Sprechen wir heute mal so ein bisschen darüber, wie denn das erste Jahr?

00:00:56: Das erste Halbjahr.

00:00:59: Ja.

00:00:59: ... im Retail so gewesen ist.

00:01:03: Und wir wollen

00:01:03: ja positiv sein!

00:01:05: Also das ist genau mein Punkt gerade.

00:01:07: Wir haben dieses Jahr einen Motto... Wir wollen auch auf die positiven Dinge schauen und ich glaube, da ist es zumindest etwas durchwachsen wenn man das möchte.

00:01:19: Aber wir können ja Folgendes tun, wir können mal schauen wie ist es denn so gelaufen?

00:01:24: Und ich glaube wir brauchen jetzt kein umfassendes Bild dort zu machen.

00:01:27: Das haben unsere Zuhörer wahrscheinlich eh einigermaßen vor Augen und können dann trotzdem schauen wo erkennt man denn auch eben Dinge die positiv sind und von dem man vielleicht auch was lernen kann.

00:01:39: Und ich glaube, wie ihr schon sagt es ist glaub' ich durchwachsen.

00:01:42: Es hat ja der stationäre Einzelhandel ist mal wieder geschrumpft im ersten halb Jahr irgendwie um vier Prozent.

00:01:50: Der Online Handel ist gewachsen Um vier Prozent.

00:01:53: Insofern kann man das sagen.

00:01:54: also auf wenn man jetzt hört Ich war ja auch wieder auf der K-Fünf Im Juni Auch dort erlebt man so ein bisschen Aufbruchstimmung Was den Online Handeln angeht.

00:02:05: Aber auch dort, wenn man dann eine Ebene tiefer schaut, sieht man ja dass das Wachstum vor allen Dingen aus den Plattformen kommt und von den Chinesen kommt.

00:02:12: Und wenn man so den klassischen Onlinehandel anschaut, sieht es ja auch dort nicht so rosig aus?

00:02:17: Ja ich glaube auch!

00:02:18: Wenn man in die einschlägigen Fachmedien guckt, werden natürlich viel die großen Negativbeispiele besprochen.

00:02:26: Galeria ist mal wieder seit Wochen in der Presse und natürlich nicht mit... ich finde auch, dass die jüngsten Nachrichten rund um den anderen großflächigen Händler Peck und Kloppenburg sich nicht so super gut anhören.

00:02:41: Ich weiß noch nicht ganz genau wo die Reise bei denen hingeht aber also zunächst hört es sich mal nicht so gut an und all die anderen Beispiele sind ja auch bekannt.

00:02:48: wenn man dann aber sozusagen von der Rosa mal ein Stück weg geht in die reinen Zahlen dann sieht das eigentlich nicht ganz so schlimm aus.

00:02:56: du sagst ja selber der Markt ist überwiegend stabil Online gewinnt ein bisschen, stationär verliert ein bisschen.

00:03:02: Und ich glaube bei dem herrschenden Konsumklima und den immer noch anhaltenden Unsicherheiten wegen den Kriegen auf der Welt, den Energiepreisexplosionen

00:03:13: usw.,

00:03:14: ist das alles sehr nachvollziehbar dass die Leute nicht rausgehen um mit beiden Händen ihr Geld ausgeben aber es ist eben auch kein... Also wir haben jetzt in der ersten Hälfte des Jahrzehnten nicht gesehen dass der Markt irgendwie zusammengebrochen ist unter dieser Entwicklung.

00:03:29: Ja, dort muss es differenziert betrachten.

00:03:32: Ich kenne schon eine Menge Unternehmen die wirklich auch echt sind und ich glaube dieses Thema Online diese Strukturverschiebung, ich glaube die online Marktplätze liegen jetzt auch klar über fünfzig Prozent mittlerweile an die chinesischen Plattformen mehr als sechszehn Prozent Anteil.

00:03:48: also das sieht auf der Oberfläche der Zahlen so aus.

00:03:51: Das würde ich auch so bestätigen.

00:03:52: aber ich glaube da darunter brodelt schon ganz

00:03:54: schön.

00:03:56: Also Für mich sind es immer drei Treiber, die es jetzt auch schon eine Weile gibt.

00:04:02: Das ist auch kein Zweizechs und zwanzig Phänomen, sondern das ist bestimmt auch schon ein, zwei Jahre länger so.

00:04:06: auf Platz eins sind sehr die asiatischen Very Fast Fashion Plattformen in Timo wie sie so heißen nehmen substanziell Volumen aus dem Markt.

00:04:16: Du hast gerade gesagt, Anteil über sechzehn Prozent.

00:04:18: Das wusste ich gar nicht.

00:04:19: aber also würde es mich wundern wenn die in den nächsten Monaten ein zwei Jahren auf einen Fünftglas ungefähr zwanzig Prozent des Marktes kommen, dann wirds mich nicht.

00:04:28: und das natürlich Geld dass überall anders fehlt.

00:04:30: Genau!

00:04:30: Das zweite sind die nach wie vor Wachsenden denn auch langsamer Wachsenen, aber nichtses trotz wachsenen Online-Plattformen.

00:04:39: Ich glaube nicht alle im gleichen Maße Aber in ihrer Gesamtheit sind die Amazons, Salandos, Ottos, BOL etc.

00:04:49: nach wie vor ein Konstrukt oder ein Konkumerat von Spielern, die weitere Marktanteile an sich nehmen und es wird nicht mehr so viel darüber gesprochen ist nicht mehr ganz so Hip- und Hot Topic.

00:05:01: aber natürlich haben die diversen D to C Brands den in den letzten Jahren aufgekommen sind auch erheblich Volumen aus dem Markt genommen und das jetzt nicht gestern wieder zurückgegeben.

00:05:13: Die wachsen auch nicht mehr in dem Maße, wie das mal gewesen ist aber die nehmen schon auch dafür Geld vom Tisch.

00:05:20: und dass es alles Geld, das dem klassischen Einzelhandel egal ob branded oder multi-brand fehlt und dass deswegen da drunter brodelt und es immer noch nicht so richtig eine Antwort auf die Frage geht, wie es da weitergeht?

00:05:33: Das verstehe ich.

00:05:38: Nur bestätigen wir.

00:05:39: Ich war jetzt mal wieder auf Shopping-Tour, hab mich mal wieder die Stadt treiben lassen und ich mein gut jetzt ist Zählphase aber du siehst eben diesen Unterschied.

00:05:49: Du siehst den... Wenn du bei Uniclo reingehst kommst du kaum rein und das Mango war so viel los dass das Personal wirklich mit nicht mehr nachkam zu durch diese zellfläche einigermaßen aufzuräumen.

00:06:00: also da lag alles auf dem Boden mittlerweile.

00:06:02: also gut es war freitags Nachmittag Das ist so, wir wissen auch das die ja super Umsätze machen.

00:06:08: Aber daneben sind die vielleicht ein paar klassische Händler wo einfach nichts los ist und deswegen dass dieses die Polarisierung sieht man immerhin.

00:06:16: Und das eben bei der Hitze die wir auch hatten also dort.

00:06:20: Die Frequenz leidet natürlich auch massiv von es.

00:06:23: wenn ich jetzt auch die Händle anschaue Es ist gar nicht so dramatisch.

00:06:27: ein Convergenthema beispielsweise Vielleicht auch sozusagen nicht ein Bonn pro Kunde, aber das Thema Frequenz.

00:06:35: Also im klassischen Einzelhandel der Frequenzen ist eben auch wahrscheinlich zum Teil mit dem Wetterproblem die wir haben dramatisch zurückgegangen.

00:06:44: und dann wenn dann Frequence da ist, dann ist es genau bei diesen Locations die ich gerade beschrieben habe.

00:06:50: Das ist glaube ich das Ergebnis was wir gerade haben Und jetzt muss man mal schauen dass war natürlich jetzt auch eine Sondersituation.

00:06:58: zumindest das Wetter war eine Sonder Situation.

00:07:00: Vielleicht entwickelt sich das ja auch wieder ein bisschen positiver, wenn sich das Wetter mal wieder ein wenig einschwingt.

00:07:07: Und da gibt es ja auch unterschiedliche Szenarien.

00:07:10: Was ich übrigens interessant fand ist in der Studie der IFH haben die Konsumenten nochmal in drei Sekmente eingetan.

00:07:16: Die fand ich eigentlich ganz sympathisch und stand eben... Einsegment war so die gerne Käufer, die einfach dann auch gerne verwechseln.

00:07:23: Dann gibt es ebenso überhaupt ungern Käufe also meistens Männer.

00:07:27: Und dann gab ich auch dazu und da gibt es noch die so ein Drittel, der würde gerne kaufen.

00:07:36: Die eigentlich gerne Käufer haben wir die genannt das fand ich gar nicht ganz sympathisch.

00:07:40: Die auch gesagt naja eigentlich würde ich ja ganz gerne kaufen.

00:07:43: aber es gibt im Grunde nämlich davon gerade abhalten und so wahnsinnig attraktiv ist das Angebot grade dann vielleicht auch nicht in den Städten.

00:07:50: und vielleicht ist das doch nochmal eine Fragestellung sind wir eigentlich attraktive genug oder ist der einzelne attraktif genug?

00:07:56: Weil auch das ist ja die Mitte zwischen den beiden.

00:07:59: Und auch da stellt man ja so ein bisschen fest, dass die Mitte das Problem auch hat.

00:08:04: Also gerade der Durchbereitsbereich wie immer geht natürlich in diesen Zeiten eben eher steiler und die klassische Mitte verliert hier auch.

00:08:12: Darüber gibt es eben noch die, die dann auch bewusst gleich einkaufen und vielleicht bereit sind mehr Geld auszugeben.

00:08:17: Ja, sind diese Würde gerne Päufer?

00:08:19: Ist das wie diese Wechselwähler?

00:08:21: Wahrscheinlich!

00:08:23: Ich kenne die Studie, also ich kenne dir die Unterlagen richtig gut.

00:08:25: Ihr habt sie gesehen, fand die Präsentation Klasse und fand diese Struktur irgendwie super oder ist sicherlich auch gut gemacht und dann nicht aus der Luft gegriffen.

00:08:33: aber ich kann mir das gut vorstellen dass es so diese Gruppe gibt und das sind genau vielleicht so die Wechselwähler genau, die sich erst im letzten mit entscheiden ob sie dann kaufen oder nicht kaufen.

00:08:43: Ja ich glaube wir hatten ja in einer früheren Folge schon mal darüber gesprochen was vermeintliche Erfolgsfaktoren sind Und dass man auch dann die Basics in den Griff bekommen muss, dass man effiziente Prozesse hat um irgendwie gut zu funktionieren.

00:08:56: Ich glaube das gilt alles nach wie vor und ich würde wenn ich auf die sozusagen auf die aktuelle Non-Food Handelslandschaft gucke, dann würde ich vielleicht noch einen Punkt hinzufügen.

00:09:09: Mein Gefühl sagt mir, es wird mir jetzt keine Freunde machen aber ich würde trotzdem mal sagen, wenn ich so durch die Städte schländer dann finde ich ganz viel, auch ganz unfassbar langweilig.

00:09:20: Das ist glaube ich der Punkt.

00:09:22: Jetzt sprichst du mit jemandem, der eh nicht so gerne so gern einkaufen geht?

00:09:25: Ja.

00:09:25: Das is ok!

00:09:26: Aber ja... Ich verstehe warum der eine oder andere Spieler, der gut funktioniert, auch deshalb gut funktioniert weil mich nicht gähnende Langeweile befällt, soweit ich den Store betrete.

00:09:40: Gerade bei denen ist er mal eher etablierten deutschen Fashion Marken.

00:09:46: Da muss ich schon auch gucken, dass sich dann nicht einschlafe also sowohl im Store Design in der Darstellung und Ansprache.

00:09:54: Also manchmal verstehe ich schon nicht, warum.

00:09:56: manchmal einfach schlicht gar keine Beschallung im Stores usw.

00:09:59: Also will ich auch nicht reingehen oder nichts mitzutun haben macht mich depressiv.

00:10:05: Super!

00:10:05: Und das ist genau die Antwort der würde eigentlich gerne kaufen.

00:10:10: Die sagen Zu einem Großteil, es spricht mich einfach nicht an.

00:10:14: Ich bin ein bisschen gelangweilt und das ist das was du auch gerade sagst.

00:10:17: Und da liegt sicher eine große Chance also da anzusetzen.

00:10:21: Ja ich habe vor einer Zeit schon eine Weile her, können Sie gleich genau bezipfern aber es ist schon eine weile her gab's einen Artikel auf Spiegel.

00:10:28: Da hab' ich mir aber irgendwo vor einer nicht mehr definierten Zeit gab´s noch einen nicht mehr...

00:10:34: Ein Artikel?

00:10:36: Genau!

00:10:36: Okay.

00:10:39: Der da sagte, warum riechen wir eigentlich seit Neuestem alle gleich?

00:10:43: Und er beschäftigte sich damit das es in der Parfumrie einen Trend gibt dass alles so ein bisschen in die gleichen Duftmorsen geht.

00:10:52: Ach

00:10:52: wirklich!

00:10:53: Und und alles so'n bisschen ähnlich riecht und dass das ja irgendwie jetzt nicht dazu hört, dass es spannend wird in den Parfümri zu gehen.

00:10:58: Ja.

00:10:58: Und wenn ich ganz ehrlich bin dann habe ich das... Wenn ich mir andere Branchen so anschaue dann finde ich, dass das auch bei den Assessoires so ist.

00:11:07: Also da ist jetzt nichts, wo ich denke, guck mal, das ist ja spannend!

00:11:09: Das ist ja ganz neu.

00:11:10: oder wenn ich irgendwie in eine meine Lieblingsvolle für mich in die Uhrenbranche gucke, dann versuche ich alle so auszusehen wie Rolex und Audemars was nicht dazu führt, dass ich das besonders spannend finde.

00:11:21: Und wenn ich halt in einen Fashion-Store gehe oder ich sage jetzt mal ganz altbacken, wenn ich in einen Klamotten laden gehe... Dann denke ich so Ja, das habe ich aber gerade schon in drei anderen Läden gesehen, finde ich nicht spannend.

00:11:35: Also ich finde neben den prozessualen kommerziellen Basics

00:11:39: usw.,

00:11:40: ist es auch vielfach schlicht langweilig geworden.

00:11:43: und wenn ich mir die angucke, die einigermaßen gut funktionieren dann schaffen wir es zumindest immer noch mal einen Akzent dahingehend zu setzen dass ich denke ach gucke ja das finde ich kann ich mir vorstellen sich dafür dahin gehe.

00:11:54: das find ich ganz interessant.

00:11:55: Ja

00:11:56: eindeutig also das Thema Innovation Produkt.

00:11:58: Innovation ist sicherlich Ein wichtiges Thema, was eben an diesem Thema auch arbeiten kann.

00:12:03: Ohne Frage!

00:12:04: Das glaube ich auch.

00:12:05: und würdest du sagen dass wenn du dann in den stationären Handel guckst das dann die Produkt... Ich weiß noch nicht mal ob es Produkt Innovation sein muss.

00:12:15: manchmal scheint mir reicht schon wenn es eine Ecke anders ist.

00:12:19: also da muss nicht mal keine besondere Innovationshöhe haben nicht ganz genau wissen, wo die Innovation in einem T-Shirt liegt.

00:12:26: Aber also... Die Positivbeispiele nennst ich habe dich gerade schon Mango sagen hören Ich hab dich Uniqlo sagen hören!

00:12:35: Wenn wir nochmal die Köpfe zusammenstecken kommen auch alle noch mal irgendwie auf Zara und dann fährt er noch auf eins oder andere.

00:12:41: Da sind ja nie deutsche Spieler.

00:12:43: Ja, die Spanier machen das sicherlich eher gut aber es gibt natürlich auch ein paar coole deutsche Spieler.

00:12:49: Also Handverlesen Aber...

00:12:51: Los, werte die Welt!

00:12:52: Jetzt bin ich gespannt.

00:12:53: Ja,

00:12:53: nein.

00:12:54: Ich meine gerade wieder in der Presse New Yorker zwar kein deutschen Namen aber auch ein hochdeutsches Unternehmen.

00:13:00: Unser... Absolut?

00:13:01: Das ist eine

00:13:01: sehr deutsche Stadt?

00:13:02: Genau unser wirklich brauche Primus und macht eben auch was anders als alle anderen weil er eben keinen anderen Shop hat und sich alle darüber wundern und nach... Aber mittlerweile auch verstehen Der CEO der Johannes Kauk, der hat ja irgendwo auch Man sagt und ein Wachstum ist teuer erkauft, wenn man mal ganz sauber rechnet.

00:13:23: Und er wirklich einen Fokus verandersetzt.

00:13:26: Ich glaube das Thema Fokus ist eben so relevant und so wichtig und damit auch sehr erfolgreich sein kann.

00:13:33: Deswegen ich finde es gibt ja durchaus auch Beispiele die das gut machen und klar die Spanier mit der Indie-Text Gruppe und auch Mango ist klar.

00:13:44: also das ist natürlich eine Kombination von Produkt, Innovationen, Schnelligkeit auf den Markt reagieren.

00:13:50: Das wirklich durchperfektioniert und damit eben auch erfolgreich.

00:13:55: Deswegen... Ich meine wir jetzt nicht mal fischen aber ich mein wir haben ja auch schon einmal über Werkfreunde hier gesprochen die einfach super unterwegs sind.

00:14:03: Wir waren zwar jetzt im Digathlon aber trotzdem machen es ja richtig gut.

00:14:08: und deswegen finde man findet nach wie vor überall Beispiele und diese treffen dann auf die ich würde gerne kaufen Menschen und dass wir keinen Bedarfen mehr haben, ist glaube ich klar.

00:14:22: Aber Lust am Einkaufen haben dann vielleicht doch eine ganze Menge Menschen.

00:14:25: wenn man uns beide ausnimmt als kaufen ungernen Dann gibt es ja doch die Kauf gerne und würde gerne kaufen Und die kann man offensichtlich mit den richtigen Konzepten dann doch noch irgendwie kriegen.

00:14:36: Okay was raten wir denn dann den übrigen?

00:14:39: Die dort mit den Schwierigkeiten kämpfen ist im Wesentlichen sind es die Hinweise aus unserer vorvorvoll.

00:14:47: letzten Folge plus Mut zur Produktinnovation.

00:14:53: Ich steuere immer noch über das Wort Innovationen sehr stellbar, ich nenn's jetzt mal trotzdem...

00:14:56: Ich weiß was du meinst!

00:14:57: Ich meine auch eine neue Hosensilhouette oder weiss ich?

00:15:01: Das kann ja auch neu wirken ohne jetzt von einer Komplett-Innovation sprechen aber trotzdem es sieht ... Ja, schon ein bisschen anders aussehen und es muss mich ansprechen.

00:15:10: im Sinne von habe ich so jetzt noch nicht gesehen oder lange nicht mehr gesehen.

00:15:13: Und da hab' ich jetzt Lust

00:15:14: drauf!

00:15:15: Dann ist es vielleicht Mut sich aus der grauen Masse mit alternativen Design-und Farbideen abzuheben?

00:15:25: Ich finde das total gut wie du das sagst.

00:15:27: Ich glaube wir könnten das Thema Mutch noch ein bisschen reiter fassen.

00:15:33: Also bei New York ist es ja vielleicht Mut aus der Masse, der ich muss Omni-Channel werden und alles vernetzen.

00:15:40: Auszuberechnen und sagen, ich mache das eben genau nicht beispielsweise.

00:15:45: Dass man Mut hat vielleicht international zu investieren und zu sagen wenn es in Deutschland gerade schwierig ist.

00:15:53: Sie wird mit Stock und andere die einfach gerade international erfolgreich sind.

00:15:58: Ja sicherlich Mut zum Thema Produkt, Produktentwicklung.

00:16:03: Mut

00:16:04: vielleicht auch das Geschäftsmodell so fein zu verändern oder zumindest die Supply Chain, da sich viel schneller jetzt agiere.

00:16:12: Mut das Thema KI einzusetzen um damit vielleicht anders zu agieren.

00:16:18: Also ich glaube dieses Thema Mut was du angesprochen hast finde ich eigentlich ziemlich gut weil wenn es ist dass gerade diese Mitte leidet voralles halb okay ist.

00:16:30: Man trifft auf einen halb-okayen Grund, der nur halb kaufen möchte und trifft dann auf ein halbgutes Sortiment mit halb guten Emotionen.

00:16:38: Dann passiert eben auch nichts.

00:16:39: und ich glaube ausbrechen kann man dann vielleicht nur wenn man mehr Fokus schafft und vielleicht mutig ist bestimmte Dinge jetzt auf den Weg zu bringen.

00:16:48: Hervorragend!

00:16:49: Das finde ich ist ein super Schlusswort für unsere Folge.

00:16:53: Ich glaube wir können auf der einen Seite sagen Der Markt ist aus all den bekannten Gründen nicht einfacher geworden, aber er ist eben auch nicht kollabiert.

00:17:02: Es ist eher eine Verschiebung sowohl in die oberen und unteren Preissegmenten.

00:17:09: Die Mitte verliert nicht ganz neu Aber das passiert halt weiterhin.

00:17:13: Verschiebenung hin zu bestimmten Formaten Asiatische Very Fast Fashion Online Und die großen online Markplätze gewinnen Beispiele aus dem breiten Unterbau, die gut funktionieren und die machen in ihrem Basics vieles richtig.

00:17:30: Die haben ihre Prozesse im Griff, die haben einfach die Grundidee ihres Geschäfts im Griff und sind gleichzeitig mutig darin, die Dinge etwas anders zu machen als alle anderen um sich abzuheben und dadurch auch gesehen zu werden.

00:17:46: Und ich glaube es kann dann... Ich glaube man kann wirklich das immer mutig.

00:17:49: Du hast mich jetzt echt inspiriert noch wirklich weit fassen, auch Mut mit ganz anderen Strukturen und Kostenstrukturen zu arbeiten.

00:17:55: Mut wirklich Dinge rauszunehmen und wie ich eben schon gesagt hatte das Thema KI auf einer ganz andere Art und Weise einzusetzen.

00:18:03: Vielleicht ist es auch eine Analogie zur allgemeinen Aufmerksamkeit Ökonomie.

00:18:08: also vielleicht greifen die Mechanismen der gesamtgesellschaftlichen Aufmerksamkeitsökonomie in den Medien und so weiter sehen Auch im Handel.

00:18:17: Ich muss halt irgendetwas tun um Aufmerksamkeit zu generieren.

00:18:21: Einfach nur da zu sein und die gleichen Leute zeigen die gleichen Klamotten wie immer, das kreiert nicht ausreichend Aufmerksomkeit und damit werde ich diese... Ich würde ja gerne einkaufen Menschen nicht dazu bringen, dass bei mir zu tun.

00:18:37: Ja!

00:18:37: Und auch dort.

00:18:38: Das wird ja alles austauschbar und Aufmerksamkeit ist die neue Knappheit und vielleicht kann man doch ein bisschen was von den sozialen Medien ableiten?

00:18:48: gerade was darüber gelesen, dass dein Gehirn ja irgendwie versucht immer ein Ausgleich zu schaffen.

00:18:53: Das heißt wenn du zugeballert wirst mit Informationen und Schnelligkeit und leicht zu verdauende Kosten dann baut das System aber in Summe ab weil jedes was man anschließend liest einen Buch total langweilig dagegen überwirkt Ja?

00:19:08: Weil dann hier einfach kein Bockets hat und im Sommer einfach ausgeglichen sein möchte.

00:19:12: Und das heisst ein Buch lesen wird an echter Arbeit Und das wird ja dazu, dass Menschen sich immer weniger konzentrieren können und ein ganzes Buch irgendwie lesen können.

00:19:21: Und vielleicht ist es hier auch so, wenn du auf der einen Seite zugeballert wirst mit den Themenmusikinsens weiter und Glücksrate was alles gibt dann wird plötzlich sehr guter gemachte Einzelhandel solide gut aber eben nicht besonders plötzlich langweilig und spricht kein mehr an.

00:19:37: und deswegen ist das Thema Kampf um die Aufmerksamkeit wahrscheinlich genau Der springende Punkt und dafür muss man glaube ich ganz schön mutig sein, damit man da hinkommt.

00:19:48: Ja auch ein gutes Schlusswort!

00:19:49: Ich hatte ja schon vor drei Minuten von einem guten Schlusswort gesprochen, das ist aber noch ein gutes Schlusswort!

00:19:55: Ja ich wollte einfach noch nicht gehen oder du hast mich jetzt eben inspiriert.

00:19:57: also die zweite Hälfte gehört den Mutigen oder?

00:20:00: Hervorragend!

00:20:01: Das nehmen wir nochmal wieder auf.

00:20:02: Ja perfekt alles klar.

00:20:04: Stefan hat ein schönes Wochenende.

00:20:05: Da wünsche ich dir Aufrufgang bis ganz bald.

00:20:07: Bis

00:20:07: bald ciao.

00:20:09: Wenn

00:20:11: ihr jetzt auch das Gefühl habt, dass die zweite Jahreshälfte den Mutigen gehört – dann zeigt mal Mut und folgt uns auf den gängigen Podcast-Plattformen.

00:20:20: Kostet nix ist definitiv nicht langweilig und bringt regelmäßig frische Perspektiven auf den Handel direkt auf eure Ohren!

00:20:28: Und ein Like?

00:20:29: Das wäre natürlich keine schlechten Idee….

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.